FOKUS: Der Kampf um die Autonomie der indigenen und afromexikanischen Völker. Zwischen Anerkennung von Rechten und Autonomie, die „von unten“ gebaut wird
Am 7. August begann der Prozess der Konsultation des Allgemeinen Gesetzes über die Rechte der indigenen und afromexikanischen Völker inmitten widersprüchlicher Positionen.
Im Juni und Juli machte die Fußball-Weltmeisterschaft Mexiko zu einem der wichtigsten internationalen Zentren der Aufmerksamkeit. Als Gastgeberland gemeinsam mit den Vereinigten Staaten und Kanada empfing Mexiko Besucher*innen und Delegationen aus zahlreichen Ländern und nutzte die Veranstaltung, um ein Bild von Offenheit und organisatorischer Leistungsfähigkeit zu vermitteln.
Im Jahr 2025 feiert SIPAZ – Servicio Internacional para la Paz – drei Jahrzehnte der kontinuierlichen Arbeit für Gewaltfreiheit, der Achtung der Menschenrechte und des Aufbaus von Frieden in Chiapas. Seit seiner Gründung im Jahr 1995, im Kontext des zapatistischen Aufstands, hat sich SIPAZ weiterentwickelt, um sich an neue Herausforderungen und die ständigen Kontext- Veränderungen anzupassen.
Am 1. September legte Präsidentin Claudia Sheinbaum Pardo ihren ersten Regierungsbericht vor. Als Erfolg hob sie hervor, dass Mexiko im Vergleich zu anderen Ländern besser auf die neuen Zölle des US-Präsidenten Donald Trump vorbereitet sei: „Mexiko ist das Land mit dem weltweit niedrigsten durchschnittlichen Zollsatz, und wir arbeiten weiterhin mit den verschiedenen Ministerien unseres Nachbarlandes zusammen.
Die Verhandlungen zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten sind seit der Rückkehr von Donald Trump ins Präsidentenamt im Januar dieses Jahres zu einer Konstante geworden.
Jennifer Haza Gutiérrez war 22 Jahre lang Mitglied der Organisation Melel Xojobal A. C., die sich für die Rechte der Kinder einsetzt, mit Sitz in San Cristóbal de las Casas, Chiapas. Im vergangenen Dezember verließ sie ihre Position als Direktorin. In einem Interview berichtete sie uns von ihren Erfahrungen, Erkenntnissen und ihren hoffnungsbringenden Perspektiven.
Seit seinem Amtsantritt im Januar hat der US-Präsident Donald Trump eine ganze Reihe von Verordnungen unterzeichnet, von denen mehrere starke unmittelbare oder potenzielle Auswirkungen auf die Welt und insbesondere auf Mexiko haben.
In den letzten Jahren ist Chiapas aufgrund seiner geografischen Lage, die den Norden mit dem Süden des amerikanischen Kontinents verbindet, zu einem von verschiedenen kriminellen Gruppen umkämpften Territorien geworden. Dies hat zu einer alarmierenden Zunahme der Gewalt im Bundesstaat geführt.
Die US-Wahl lässt das Sprichwort „Armes Mexiko, so weit weg von Gott, so nah an Amerika“ wieder aufleben. Der designierte Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat erklärt, er werde Mexiko mit 25 % Zöllen belegen, wenn die Regierung von Claudia Sheinbaum den Zustrom von Migranten und den Fentanyl-Handel über die 3.000 Kilometer lange gemeinsame Grenze nicht eindämmen kann.
Laut des Nationalen Instituts für Statistik und Geografie, ist Mexiko weltweit das vierte Land mit der höchsten Biodervisität. Dank seiner geografischen Lage, verschiedenen Höhenlagen und Klimadiversität, besitzt das Land 9 von 11 Arten von Ökosystemen; etwa 200.000 verschiedene Spezies und ist außerdem das Zuhause von ungefähr 12 % der weltweiten Biodiversität.
Im November 1989 adaptierte die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Konvention über die Rechte des Kindes. Das Dokument, das von allen Ländern der Vereinten Nationen ratifiziert wurde, etabliert die Rechte der Kinder (was alle im Alter von 0 bis 18 Jahren umfasst), sowie die Pflichten, die die Staaten haben, um diese Rechte zu sichern.