FOKUS: Der Kampf um die Autonomie der indigenen und afromexikanischen Völker. Zwischen Anerkennung von Rechten und Autonomie, die „von unten“ gebaut wird
Am 7. August begann der Prozess der Konsultation des Allgemeinen Gesetzes über die Rechte der indigenen und afromexikanischen Völker inmitten widersprüchlicher Positionen.
Im Juni und Juli machte die Fußball-Weltmeisterschaft Mexiko zu einem der wichtigsten internationalen Zentren der Aufmerksamkeit. Als Gastgeberland gemeinsam mit den Vereinigten Staaten und Kanada empfing Mexiko Besucher*innen und Delegationen aus zahlreichen Ländern und nutzte die Veranstaltung, um ein Bild von Offenheit und organisatorischer Leistungsfähigkeit zu vermitteln.
Laut des Nationalen Instituts für Statistik und Geografie, ist Mexiko weltweit das vierte Land mit der höchsten Biodervisität. Dank seiner geografischen Lage, verschiedenen Höhenlagen und Klimadiversität, besitzt das Land 9 von 11 Arten von Ökosystemen; etwa 200.000 verschiedene Spezies und ist außerdem das Zuhause von ungefähr 12 % der weltweiten Biodiversität.
In einem plurikulturellem Staat wie Chiapas, welches neben Oaxaca landesweit die größte Diversität an indigenen Volksgruppen beherbergt, ist der Kampf für das Recht der Selbstbestimmung und Autonomie der Völker