Im April 2024 fand 2024 fand in den Räumlichkeiten des Instituto de Estudios e Investigación Intercultural A.C. (Institut für interkulturelle Studien und Forschung) der Wechsel an der Spitze der Organisation statt.
Seit einigen Jahren dokumentieren und prangern verschiedene Menschenrechtsorganisationen und Kollektive von suchenden Familien die Krise des Verschwindenlassens in Mexiko an. Im Jahr 2023 sprach man mit Erstaunen über die alarmierende Zahl von 100.000 Verschwundenen, heute sind es bereits mehr als 116.000.
Im März erklärte der Hochkommissar der Vereinten Nationen, Volker Türk, dass die bevorstehenden Wahlen in Mexiko “vor Gewalt geschützt werden müssen”. Am 2. Juni werden bei diesen Wahlen mehr als 20.000 Amtsträger*innen bestimmt, darunter das Staatsoberhaupt, die Mitglieder beider Kongresskammern und eine Vielzahl staatlicher und lokaler Vertreter*innen und Behörden.
Im September fand in Puebla der Nationale Fridensdialog statt. Vorausgegangen waren Gespräche und Foren über Gerechtigkeit und Sicherheit in den Bundesstaaten, an denen in den letzten 10 Monaten mehr als 18.000 Menschen teilgenommen hatten.
Die Organisationen der Zivilgesellschaft in Chiapas haben ihre Stimmen vereint, um die Situation der Gewalt, die seit 2021 in der Grenzregion und im Hochland des Bundesstaates herrscht, anzuerkennen und zu bekämpfen.
Im August fand in San Cristóbal de Las Casas das Forum "Mit den Kindern von Chiapas Alternativen finden" statt. Es wurde gemeinsam von Melel Xojobal, dem Netzwerk für die Rechte von Kindern und Jugendlichen (REDIAS) und Slamalil Kinal organisiert.
Jedes Jahr am 20. Juni wird der Welttag der Vertriebenen und Geflüchteten in einer Situation zelebriert, in der nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) jede Minute 24 Menschen ihre Heimat verlassen, um vor Krieg, Verfolgung oder Terror zu fliehen.
Im Juni räumte Präsident Andrés Manuel López Obrador (AMLO) ein, dass die Mordrate seiner Regierung die der Vorgängerregierungen übertroffen hat. Im Jahr 2019 wurden 34.690 Morde registriert, im Jahr 2020 34.554, im Jahr 2021 33.308 und im Jahr 2022 30.968. In den ersten vier Monaten des Jahres 2023 waren es 9.912, durchschnittlich 83 pro Tag.
Bei einer Veranstaltung in Mexiko-Stadt im März stellte Amnesty International (AI) ihren Bericht über die Menschenrechtslage im Jahr 2021 und Anfang 2022 vor.
Das Szenario der Gewalt in Chiapas und seine verschiedenen Elemente der Komplexität wurden in der Öffentlichkeit in den letzten Monaten in alarmierender Weise in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt, obwohl sie schon seit Jahrzehnten (wenn nicht Jahrhunderten) besteht.