Die Organisationen der Zivilgesellschaft in Chiapas haben ihre Stimmen vereint, um die Situation der Gewalt, die seit 2021 in der Grenzregion und im Hochland des Bundesstaates herrscht, anzuerkennen und zu bekämpfen.
Im Januar wurde der Bericht “Wählen inmitten Schüssen: Einblick in die politisch-kriminelle Gewalt in Mexiko” veröffentlicht, der dokumentiert, dass es im Jahr 2023 574 Akte politisch-krimineller Gewalt gab.
Im Juni räumte Präsident Andrés Manuel López Obrador (AMLO) ein, dass die Mordrate seiner Regierung die der Vorgängerregierungen übertroffen hat. Im Jahr 2019 wurden 34.690 Morde registriert, im Jahr 2020 34.554, im Jahr 2021 33.308 und im Jahr 2022 30.968. In den ersten vier Monaten des Jahres 2023 waren es 9.912, durchschnittlich 83 pro Tag.
Laut des Nationalen Instituts für Statistik und Geografie, ist Mexiko weltweit das vierte Land mit der höchsten Biodervisität. Dank seiner geografischen Lage, verschiedenen Höhenlagen und Klimadiversität, besitzt das Land 9 von 11 Arten von Ökosystemen; etwa 200.000 verschiedene Spezies und ist außerdem das Zuhause von ungefähr 12 % der weltweiten Biodiversität.
Bei einer Veranstaltung in Mexiko-Stadt im März stellte Amnesty International (AI) ihren Bericht über die Menschenrechtslage im Jahr 2021 und Anfang 2022 vor.
Die Globalisierung hat die Welt sowohl auf Mikro- als auch auf Makroebene verändert. Sie hat Vorteile und Nachteile sowie neue Herausforderungen gebracht, zum Beispiel für den Schutz der Menschenrechte.
Am 10. Dezember stellte das mexikanische Innenministerium anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte den Bericht „Zweites Jahr, eine neue Politik der Menschenrechte und Vorstellung des Nationalen Programms der Menschenrechte“ vor.