In den letzten zwei Jahrzehnten hat Mexiko unter dem Vorwand der regionalen Entwicklung, Modernisierung und des Wohlstands große Infrastrukturprojekte vorangetrieben.
Laut Angaben der mexikanischen Föderation öffentlicher Menschenrechtsorganisationen wurden in Mexiko seit 1964 105.871 Menschen als vermisst gemeldet, eine Zahl, die auch Ereignisse wie den Schmutzigen Krieg in Guerrero und den Zapatistenkonflikt in Chiapas einschließt.
Im September präsentierte der Präsident Andrés Manuel López Obrador (AMLO) seinen dritten Staatsbericht, in welchem er auf die Situation der Menschenrechte hierzulande einging. Er ist der Überzeugung, dass in Mexiko „die Menschenrechte nicht verletzt werden“, auch wenn zahlreiche Zivilorganisationen dem widersprechen.