2025
7. Januar 2026
AKTUELLE EREIGNISSE: Sicherheit in mexiko, Fortschritte gebremst
12. März 20262025
20. Februar: Die Kriminalisierung von Mitgliedern der CRAC-PC wird angeprangert.
28. Februar: Claudia Sheinbaum kündigt ein neues Ermittlungsteam für den Fall Ayotzinapa an.
8. März: Tausende Frauen demonstrieren im Rahmen des Internationalen Frauentags.
18. April: Marco Antonio Suástegui, Anführer des CECOP, wird in Acapulco mit Schusswaffen angegriffen.
25. April: Marco Antonio Suástegui vom CECOP stirbt infolge des bewaffneten Angriffs.
8. Mai: Mehr als 500 Kommunarden und Kommunardinnen des CECOP, der Staatlichen Koordination der Bildungsarbeiter von Guerrero (CETEG), der CRAC-PC sowie weiterer Kollektive demonstrieren in Chilpancingo und fordern Gerechtigkeit für den Mord an Marco Antonio Suástegui.
8. und 11. Mai: Samantha Valeria Colón Morales, Ehefrau des verschwundenen CECOP-Mitglieds Vicente Suástegui Muñoz, erhält Todesdrohungen über Facebook.
3. Juni: Der ehemalige Bürgermeister von Iguala, José Luis Abarca Velázquez, wird im Fall Ayotzinapa freigesprochen, da nicht genügend Beweise vorliegen, um ihn mit organisierter Kriminalität und dem schweren Entführungsdelikt in Verbindung zu bringen. Dies geschieht nachdem der rechtliche Widerspruch der Eltern der 43 Student:innen abgelehnt wurde. Der Ex-Funktionär bleibt jedoch aufgrund einer 20-jährigen Gefängnisstrafe wegen Mordes in Haft und steht außerdem wegen Geldwäsche sowie Delikten gegen die Gesundheit unter Anklage.
16. Juli: Der Leiter der Sonderermittlungs- und Prozessführungseinheit für den Fall Ayotzinapa (UEILCA), Rosendo Gómez Piedra, tritt nach etwas mehr als zwei Jahren im Amt zurück – eine Forderung der Angehörigen der Opfer.
28. Juli: Es findet eine Veranstaltung zur Feier des 22. Jahrestags des CECOP statt.
29. Juli: Angehörige der im Fall Ayotzinapa verschwundenen Studenten beklagen mangelnde Klarheit in der neuen Regierungsstrategie.
20. August: Einen Monat nach der Ermordung des Umweltschützers Sergio Hugo Ureiro Castañeda, Mitglied der Bewegung zur Verteidigung der Plazoleta Los Cántaros im Gemeindezentrum von Tlapa de Comonfort, organisieren Aktivist:innen einen Marsch, um Gerechtigkeit zu fordern.
30. August: Kollektive von Angehörigen Verschwundener, Opfer von Gewalt sowie Menschenrechtsverteidiger:innen demonstrieren in Acapulco und Chilpancingo anlässlich des Internationalen Tages der Opfer des Verschwindenlassens.
13. und 14. September: In San Cristóbal de las Casas, Chiapas, findet ein regionales Treffen statt, an dem mehr als 30 Ejidos, Gemeinden und Organisationen aus Oaxaca, Guerrero und Chiapas teilnehmen, um über Megaprojekte in indigenen Territorien zu diskutieren.
27. September: Es werden Demonstrationen organisiert, um auch elf Jahre nach der Ermordung von drei Studenten und dem Verschwindenlassen von 43 Schülern der ländlichen Lehrerhochschule Raúl Isidro Burgos von Ayotzinapa weiterhin Gerechtigkeit zu fordern.
5. Oktober: Journalist:innen verschiedener Medien aus der Stadt Iguala ersuchen Präsidentin Claudia Sheinbaum Pardo um Intervention, nachdem sie angezeigt haben, dass Mitglieder des organisierten Verbrechens sie mit dem Tod bedroht hätten, falls sie über den Schusswaffenanschlag auf den Anwalt und Aktivisten Anselmo Bautista Martínez berichten würden, der infolge des Angriffs verstarb.
7. Oktober: In der Ortschaft Mezcala, Gemeinde Eduardo Neri, findet die Beisetzung des Priesters Bertolo Pantaleón Estrada statt, der in den vergangenen acht Jahren Pfarrer dieser Kirche war. Er wurde ermordet, nachdem er bereits mehrere Tage lang verschwunden war.
15. Oktober: Das 30-jährige Bestehen der CRAC-PC wird gefeiert – inmitten der anhaltenden Kriminalisierung ihrer Mitglieder.
31. Oktober: Eine Gruppe von Autoritäten und Gemeindepolizisten des CIPOG-EZ und der CRAC-PC-PF wird laut Angaben des Nationalen Indigenen Rates (CNI) von der kriminellen Gruppe „Los Ardillos“ beschossen. In den letzten zehn Jahren wurden in dieser Region 66 Menschen ermordet und weitere 23 gewaltsam verschwunden gelassen.
10. November: Angehörige von Opfern sowie Vertreter:innen zivilgesellschaftlicher und sozialer Organisationen kritisieren eine von der Regierung des Bundesstaates Guerrero organisierte Veranstaltung unter Leitung der Morena-Politikerin Evelyn Salgado zu Ehren des ehemaligen Gouverneurs von Guerrero (1975–1981), Rubén Figueroa Figueroa, des sogenannten “Tigers von Huitzuco“, der wegen seiner Rolle während des sogenannten Schmutzigen Krieges im Bundesstaat scharf kritisiert wird.
3. Dezember: Rund fünfzig Reporter:innen demonstrieren vor der Kommandantur der Nationalgarde (GN) in Chilpancingo zur Unterstützung der Polizeireporterin Alexsa Bello, die von einem Angehörigen dieser Institution verbal angegriffen wurde, während sie über den Fund von drei Leichen auf der Autopista del Sol nahe der Hauptstadt von Guerrero berichtete.
