Man kann sagen, dass es durch die nationale und internationale Aufmerksamkeit zu Chiapas und seinem bewaffneten Konflikt geschafft wurde direkte Gewalt zu verringern und Druck auf Bundes- und bundesstaatliche Regierungen herzustellen – zum politischen Preis der Repression und ihrer Toten. Während sich die Sorge auf Chiapas konzentrierte, leiden die sozialen, Bauern- und indigenen Organisationen in anderen Bundesländern wie Oaxaca und Guerrero auch weiterhin unter Bedrohungen, Gewalt und Militarisierung – ohne zahlreiche Anklagen und vor allem unter Straflosigkeit.

In diesen mexikanischen Regionen findet man die gleichen strukturellen Gründe, die zum Aufstand der Zapatistischen Armee der nationalen Befreiung (EZLN) in Chiapas führten: Der Mangel an sozialen und ökonomischen Basisrechten wie Unterkunft, Bildung oder Gesundheit vereint mit Diskriminierung und Rassismus, durch den Jahrhunderte langen externen und internen Kolonialismus betrieben.

Aus diesen Gründen hat SIPAZ seine Arbeit auf Guerrero ausgeweitet. Die Arbeit besteht hauptsächlch in der Beschaffung von Informationen, gelegentlichen Besuchen und dem Austausch mit Organisationen und Bewegungen, die es in diesem Bundesstaat gibt.

Folgebesuch in Guerrero im Juni: Bilanz (Juni 2008)
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NEUE ALARMBEREITSCHAFT IN LA PAROTA (GUERRERO, MAI 2007)
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Staudammprojekt "La Parota" (August 2006)
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Guerrero: Ein Mosaik der Hoffnung gegen eine Mauer der Straflosigkeit

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Eilaktion: Gefangennahme und Unterdrückung der Bauern aus dem Gebirge Petatlán in Guerrero

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JUSTICIA COMUNITARIA: Die Kriminalität in sechs Bezirken in Guerrero hat sich um bis zu 95% reduziert – Ein Artikel von Rosa Rojas in der „Jornada“ vom 27.September 2005

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